Shinni's Zoo
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2.Dezember

Was ist es, was ich fühle?
Ich bin von der ersten Minute an dissoziiert oder...einfach weg, wenn ich zur Therapiestunde komme. Ich habe jetzt

ein Jahr gebraucht, um mitzubekommen, das ich mich in einem seltsamen Zustand befinde. Erst durch diesen

Gedanken, bin ich an die hintergründigen Gefühle gekommen.
Wie eine Bombe stürzt alles auf mich ein. In erster Linie, war das Gefühl Angst vor Veränderung.
Dann merkte ich, dass ich seit Monaten Tatsachen leugne, die einfach Fakt sind.
Meine Therapeutin triggert mich an meine Mutter, in ihrer Art.
Mir das einzugestehen, war ein Stich ins Herz. Bis jetzt wollte ich immer, dass die therapeutische Beziehung nie endet.

Aber ich stand einfach nur noch vor Tatsachen. Die beziehung kann mir keine Kraft und das nötige Vertrauen bieten.
Es wurde alles nach Schema F abgearbeitet, aber ich bin jetzt an einen Punkt gekommen, indem mir das einfach nicht

reicht. Ich will nicht in der Rolle eines Schülers, vor meine Therapeutin sitzen und mir Vorträge über Borderline

anhören. Was ich suche, ist ein geschützter Raum, in dem ich meine Probleme auch ansprechen kann, ohne dass diese

übergangen werden. Ich will, dass meine neuen Erkenntnisse wahrgenommen werden. Ich will klar denken können,

aber das kann ich nicht ,wenn mein Kopf immer Kilometer weit weg ist und auf Alarmbereitschaft gestellt ist.
Und das wichtigste überhaupt: Ich will als Mensch gesehen werden und nicht als Borderliner.
4.12.08 18:12
 


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